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Quickstart: dein erster Cluster in ~10 Minuten

Vom leeren Account bis kubectl get nodes gegen deinen eigenen Cluster dauert es etwa 10–15 Minuten – die meiste Zeit davon wartest du darauf, dass die Control Plane provisioniert wird. Du brauchst ein Hetzner Cloud-Projekt, in dem du API-Tokens erstellen kannst, und eine Karte als Zahlungsmittel.

  1. Registrieren

    Erstelle einen Account auf console.paasbox.com – per E-Mail oder GitHub. Du landest in einem Team; alles, was du anlegst (Verbindungen, Server, Cluster), gehört dem Team – Kolleginnen und Kollegen, die du später einlädst, sehen also dasselbe.

  2. Zahlungsmethode hinterlegen

    Hinterlege eine Karte. Ohne sie kann nichts Kostenpflichtiges starten, und abgerechnet wird erst, wenn du einen Cluster startest – ein einmaliges Startguthaben von 5 € deckt deine ersten Stunden zum Experimentieren. Wie der Zähler funktioniert, steht unter Abrechnung & Ausgabenlimits.

  3. Hetzner-Projekt verbinden

    Erstelle in deiner Hetzner Cloud Console unter Security → API tokens einen API-Token mit Read & Write-Berechtigung und füge ihn in die PaaSbox-Console ein. PaaSbox validiert den Token, indem es dein Projekt auflistet, speichert ihn verschlüsselt und zeigt ihn danach nie wieder an.

    Read & Write ist nötig, weil Managed-Node-Pools Server in deinem Projekt erstellen (und löschen) – Hetzner-Tokens können die Lösch-Berechtigung nicht einzeln ausschließen. Die FAQ erklärt das genauer, und adoptierte Server sind unabhängig vom Token-Scope durch eine separate Niemals-löschen-Invariante geschützt.

  4. Cluster zusammenstellen

    Klicke auf Create cluster und fülle das kurze Formular aus:

    • Name – frei wählbar.
    • Regionnbg1 (Nürnberg) ist heute live; andere Regionen zeigen „Register interest“ (Stand: 2026-07-09).
    • Kubernetes-Version – nimm den Default (derzeit eine aktuelle 1.35.x (Stand: 2026-07-09)).
    • Node-Pool – ein Managed-Pool mit dem Servertyp cpx32 (4 vCPU / 8 GB) und 1–3 Nodes ist ein guter erster Zuschnitt. Wenn du Server mit Bestandspreisen (grandfathered) adoptieren willst, kannst du jetzt oder später einen Pooled-Pool hinzufügen.

    Alles andere hat funktionierende Defaults – ~90 % aller Cluster fassen nie eine erweiterte Einstellung an.

  5. Starten und beim Provisionieren zusehen

    Drücke Start. Damit beginnt das Abo des Clusters (anteilig abgerechnet) und das Provisioning startet: Die Control Plane kommt als von uns betriebene Pods auf unserer Plattform hoch, ein kleines Node-Image (Snapshot, ~0,25 GB) landet in deinem Hetzner-Projekt, und deine Worker-Nodes booten und treten über rein ausgehende Verbindungen bei – PaaSbox braucht niemals eingehenden Zugriff auf dein Projekt. Der Status wechselt in etwa 10–15 Minuten von Provisioning zu Ready.

    Neugierig, was genau in deinem Hetzner-Projekt auftaucht? Siehe Vom Token zum Cluster.

  6. kubeconfig herunterladen

    Lade auf der Cluster-Seite die Admin-kubeconfig herunter. Sie ist ein echtes Cluster-Admin-Credential, kurzlebig (bis zu 8 Stunden), und jede Ausstellung wird in deinem Activity-Feed protokolliert. Dann:

    Terminal window
    export KUBECONFIG=~/Downloads/my-cluster.kubeconfig.yaml
    kubectl get nodes -o wide

    Deine Worker-Nodes melden Ready – und laufen in deinem eigenen Hetzner-Projekt.

  7. Etwas deployen

    Ab hier ist es ganz normales Kubernetes – kubectl, Helm oder Flux, wie du magst. Der Guide Deine erste App deployen führt einmal komplett durch ein erstes Deployment.